Mit dem Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 gerieten auch die offenen Immobilienfonds in Deutschland unter Druck. Aus Verunsicherung gegenüber den Märkten gaben viele Investoren ihre Anteile zeitgleich zurück, wodurch die Fonds in Liquiditätsprobleme gerieten und die Rücknahme der Anteile teilweise einstellen mussten.
Um Anleger zukünftig besser zu schützen und die Fonds bei solche Entwicklungen zu stärken erließ die Bundesregierung das „Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes“ (AnsFuG) mit neuen Vorschriften für Halteperioden und Kündigungsfristen sowie der Fremdkapitalausstattung der offenen Immobilienfonds.
Das Forschungsprojekt untersucht die Folgen der neuen Gesetzesregelungen für Kapitalanlagegesellschaften und Fondsmanager genauso wie die Auswirkungen auf das Anlageverhalten institutioneller Anleger. Dabei werden neben den direkten Folgen für das Produkt der offenen Fonds auch die Auswirkungen auf andere Produkte – zum Beispiel Spezialfonds – untersucht.
Hierfür werden Interviews mit den betroffenen Gruppen geführt und auf deren Basis Szenarien für die bevorstehenden Strategieänderungen der Akteure entwickelt.
Bestandsaufnahme und Wirkungsanalyse des Wohngeldes
Gegenstand des Projektes sind mikroanalytische Auswertungen der Wohngeldstatistiken und die Wirkung des Wohngeldes überprüft und wichtige Entwicklungen dargestellt werden sollen. Im Fokus stehen die Reichweite des Wohngelds bei verschiedenen Zielgruppen, die Wirkungen einzelner Komponenten, die finanziellen Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte sowie die mögliche künftige Ausgabenentwicklung.
Das Projekt behandelt dabei u.a. folgende Forschungsfragen:
Ein Handelssystem mit Flächenausweisungszertifikaten gilt in der wissenschaftlichen Debatte als das einzige Instrument, mit dem treffsicher ein Flächensparziel erreicht werden kann und – so die Theorie – Flächen dort in Anspruch genommen werden, wo sich eine Entwicklung ökonomisch rechnet. Im Vergleich zu einer Verschärfung der raumordnungsrechtlichen Mengensteuerung eröffnet das Instrument einen hohen Freiheitsgrad für die Kommunen, weil die Gemeinden über Nutzung oder Verkauf der Zertifikate entscheiden können.
Die aktuelle Bundesregierung beabsichtigt, einen Modellversuch zu initiieren, in dem Kommunen auf freiwilliger Basis ein überregionales Handelssystem für die Flächennutzung erproben. Das Forschungsvorhaben FORUM Flächenzertifikate zielt darauf ab, die Möglichkeiten und Grenzen eines bundesweiten überregionalen Flächenhandels zu sondieren und ein Gestaltungsvorschlag für einen Modellversuch zum Flächenhandel zu entwickeln.
IW-Tagung "Nach Fukushima und Finanzkrise: Neue Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft"
am 22. Mai 2012 in Berlin
Hier finden Sie die Ergebnisse der Leserbefragung 2011. mehr
Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des IW-Immobilien-Monitors: pdf
Der IW-Immobilien-Monitor berichtet vierteljährlich über Publikationen und aktuelle Analysen des Kompetenzfeldes Immobilienökonomik. Sie können sich kostenlos für ein Email-Abonnement eintragen.
Eine Kurzzusammenfassung der Studie "Immobilien 2025" sowie die Prognoseergebnisse für 125 Städte finden Sie hier.
Die Gesamtstudie können Sie unter www.iwmedien.de bestellen.