Soziale Absicherung des Wohnens – Bestandsaufnahme und Wirkungsanalyse des Wohngeldes
Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau,- Stadt und Raumentwicklung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR); Laufzeit: 10/2010 bis 11/2012
Gegenstand des Projektes sind mikroanalytische Auswertungen der Wohngeldstatistiken bei denen die Wirkung des Wohngelds überprüft und wichtige Entwicklungen dargestellt werden sollen. Im Fokus stehen die Reichweite des Wohngelds, die Wirkungen einzelner Komponenten, die finanziellen Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte sowie mögliche künftige Reformoptionen.
Bearbeitet von: Tim Clamor, Dr. Ralph Henger, Prof. Dr. Michael Voigtländer
Weiterführende Informationen: BBSR
FORUM Flächenzertifikate
Auftraggeber: Umweltbundesamt (UBA); Laufzeit: 01/2011 bis 06/2012
Ein Handelssystem mit Flächenausweisungszertifikaten gilt in der wissenschaftlichen Debatte als das einzige Instrument, mit dem treffsicher ein Flächensparziel erreicht werden kann und – so die Theorie – Flächen dort in Anspruch genommen werden, wo sich eine Entwicklung ökonomisch rechnet. Im Vergleich zu einer Verschärfung der raumordnungsrechtlichen Mengensteuerung eröffnet das Instrument einen hohen Freiheitsgrad für die Kommunen, weil die Gemeinden über Nutzung oder Verkauf der Zertifikate entscheiden können.
Die aktuelle Bundesregierung beabsichtigt, einen Modellversuch zu initiieren, in dem Kommunen auf freiwilliger Basis ein überregionales Handelssystem für die Flächennutzung erproben. Das Forschungsvorhaben FORUM Flächenzertifikate zielt darauf ab, die Möglichkeiten und Grenzen eines bundesweiten überregionalen Flächenhandels zu sondieren und einen Gestaltungsvorschlag für einen Modellversuch zum Flächenhandel zu entwickeln.
Bearbeitet von: Dr. Ralph Henger (Projektpartner: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Fraunhofer Institut für System und Innovationsforschung ISI, Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung (IREUS), Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (sofia), team ewen)
Weiterführende Informationen: Umweltbundesamt
Perspectives of German Open Ended Funds
Auftraggeber: INREV – European Association for Investors in Non-listed Real Estate Vehicles; Laufzeit: 11/2011 bis 03/2012
Mit dem Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 gerieten auch die offenen Immobilienfonds in Deutschland unter Druck. Aus Verunsicherung gegenüber den Märkten gaben viele Investoren ihre Anteile zeitgleich zurück, wodurch die Fonds in Liquiditätsprobleme gerieten und die Rücknahme der Anteile teilweise einstellen mussten.
Um Anleger zukünftig besser zu schützen und die Fonds bei solchen Entwicklungen zu stärken, erließ die Bundesregierung das „Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes“ (AnsFuG) mit neuen Vorschriften für Halteperioden und Kündigungsfristen sowie der Fremdkapitalausstattung der offenen Immobilienfonds.
Das Forschungsprojekt untersucht die Folgen der neuen Gesetzesregelungen für Kapitalanlagegesellschaften und Fondsmanager genauso wie die Auswirkungen auf das Anlageverhalten institutioneller Anleger. Dabei werden neben den direkten Folgen für das Produkt der offenen Fonds auch die Auswirkungen auf andere Produkte – zum Beispiel Spezialfonds – untersucht. Hierfür werden Interviews mit den betroffenen Gruppen geführt und auf deren Basis Szenarien für die bevorstehenden Strategieänderungen der Akteure entwickelt.
Bearbeitet von: Tim Clamor, Martin Kenfenheuer, Prof. Dr. Michael Voigtländer pdf
Energetische Modernisierung: Herausforderungen für private Eigentümer
Auftraggeber: Haus & Grund Deutschland; Laufzeit: 11/2011 bis 03/2012
Seit einiger Zeit wird eine intensive Debatte darüber geführt, welche Sanierungsgeschwindigkeit im Gebäudebestand notwendig ist, um die in dem Energiekonzept der Bundesregierung formulierten Teil- und Zwischenziele bis 2020 und 2050 erreichen zu können. Notwendiger Ausgangpunkt aller denkbaren Szenarien sind Status-Quo-Berechnungen, die auf Annahmen zum aktuellen energetischen Zustand des Gebäudebestandes und den Sanierungsquoten der letzten Jahre basieren. Hierzu fehlen jedoch valide Daten mit der Folge, dass häufig nur sehr vage politische Aussagen getroffen werden können. Unter welchen Voraussetzungen rechnen sich energetische Modernisierungen? Wie stark werden die Belastungen für private Eigentümer/Vermieter tatsächlich sein? Ist das Gebäudesanierungsprogramm der Bundesregierung ausreichend?
Zur Beantwortung dieser Fragen untersucht das vorliegende Gutachten aktuelle Datenquellen und Studien. Durch die Zusammenstellung mehrerer Forschungsergebnisse wird versucht, ein möglichst umfassendes Bild zu skizzieren, welches die Herausforderungen und Belastungen für die Wohnungswirtschaft – insbesondere für die privaten Kleineigentümer – verdeutlicht.
Bearbeitet von: Dr. Ralph Henger, Prof. Dr. Michael Voigtländer pdf
Einführung steuerlicher Anreize zur energetischen Gebäudesanierung
Auftraggeber: NABU – Naturschutzbund Deutschland e. V., Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) e. V., WWF Deutschland; Laufzeit: 05/2011
Die energetische Sanierung des Gebäudebestands stellt einen wichtigen Baustein der nationalen Klimaschutzpolitik dar. Um die Kohlendioxid-Emissionen im Gebäudesektor zu verringern, möchte die Bundesregierung die Sanierungsquote von derzeit 1 Prozent auf 2 Prozent anheben (Energiekonzept 2010). Dies setzt jedoch voraus, dass Anreize für die energetische Sanierung gesetzt werden, da ansonsten viele Maßnahmen wirtschaftlich nicht realisierbar sind. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass insbesondere steuerliche Anreize geeignet sind, um Verhaltensänderungen anzustoßen. Vor diesem Hintergrund prüft dieses Kurzgutachten, welche Auswirkungen die Einführung einer steuerlichen Berücksichtigung von Sanierungsmaßnahmen für Wohnimmobilien zur Folge hätte.
Bearbeitet von: Ralph Brügelmann, Dr. Ralph Henger, Prof. Dr. Michael Voigtländer
Wohngebäudesaniererbefragung 2010: Hintergründe und Motive zur energetischen Sanierung des Wohnbestandes
Auftraggeber: KfW Bankengruppe; Laufzeit: 07/2009 bis 06/2010
Die energetische Sanierung des Gebäudebestands ist ein wichtiger Baustein der nationalen Klimaschutzpolitik. Trotz ihrer hohen Relevanz weiß man jedoch nur sehr wenig über die genauen Kosten und Energieeinsparungen sowie den Hintergründen und Motiven energetischer Sanierungen. Zur Erhebung dieser wichtigen Daten hat die KfW Bankengruppe gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln eine Umfrage unter den Kunden des CO2-Gebäudesanierungsprogramms und des Programms Wohnraum Modernisieren Öko-Plus der KfW Bankengruppe durchgeführt. Insgesamt wurden im Rahmen dieser Wohngebäudesanierer-Befragung 20.000 private Haushalte und 1.000 Unternehmen angeschrieben. Aufgrund der sehr hohen Antwortquoten von durchschnittlich rund 25 Prozent besitzen die ermittelten Daten eine hohe allgemeine Aussagekraft und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Klimaschutzpolitik.
Bearbeitet von: Prof. Dr. Michael Voigtländer, Thomas Zens (Projektpartner: KfW Bankengruppe) pdf
Wirtschaftsfaktor Immobilien – Die Immobilienmärkte aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive
Auftraggeber: Deutscher Verband für Wohnungswesen Städtebau und Raumordnung e.V (DV), Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. (gif); Laufzeit: 07/2008 bis 06/2009
Das Gutachten belegt in einer umfassenden und einheitlichen Darstellung die Bedeutung der Immobilienbranche für die deutsche Gesamtwirtschaft. Dabei werden der Immobilienbestand und die Immobilienwirtschaft methodisch abgegrenzt und der Beitrag der Immobilienwirtschaft zur Wertschöpfung und Beschäftigung analysiert. Neben einer detaillierten Beschreibung der Immobilienpreise und Mieten erfolgen auch ein internationaler Vergleich des deutschen Immobilienmarktes sowie die Herausstellung der Bedeutung von Immobilien für die Altersvorsorge.
Bearbeitet von: Markus Demary, Prof. Dr. Michael Voigtländer (Projektpartner: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung – ZEW, Universität Mannheim)
Immobilienwirtschaft in Köln/Bonn: Bedeutung und Perspektiven
Auftraggeber: Haus & Grund Köln, IHK Köln; Greif & Contzen, Rhein-Energie, Amand GmbH, ARGE der Kölner Wohnungsunternehmen, GAG, Sparkasse KölnBonn und die Kreissparkasse Köln; Laufzeit 11/2009- 06/2010
Die Studie untersucht die wirtschaftliche Bedeutung der Immobilienmärkte für die zwei Städte Köln und Bonn. Dabei wird unter anderem erhoben, welchen Wert die Immobilien dort jeweils Städten haben und welche Wertschöpfung die Immobilienwirtschaft erbringt. Darüber hinaus wird die längerfristige Entwicklung des Immobilienmarktes erfasst und mit derjenigen in anderen Städten verglichen. Des Weiteren wird gezeigt, dass die energetische Sanierung des Bestands mit erheblichen Investitionen verbunden ist, die die privaten Akteure allein vermutlich nicht aufbringen können. Darüber hinaus wird diskutiert, wie die Politik im Zusammenspiel mit der Wirtschaft die Attraktivität einer Stadt nachhaltig erhalten kann.
Bearbeitet von: Sebastian Kohl, Dr. Michael Voigtländer (Projektpartner: BulwienGesa AG) pdf
Ein europäischer Binnenmarkt für die Wohnungsbaufinanzierung
Gutachten im Auftrag der Geschäftsstelle der Landesbausparkassen, des Verbands der privaten Bausparkassen und des Verbands deutscher Pfandbriefbanken in Kooperation mit dem ZEW Mannheim und der Universität Bonn (2009/2010)
Die Immobilienmärkte aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive
Gutachten im Auftrag des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Raumordnung und Städteplanung und der Gesellschaft für Immobilienforschung in Kooperation mit dem ZEW Mannheim (2008/09)
Wohnungsprivatisierung: Was bewegt Eigentümer und Mieter?
Gutachten im Auftrag des Zentralen Immobilienausschuss (ZIA) Wohnungsprivatisierung | pdf
Rental Housing Market and Home Ownership – Two sides of the same coin
Gutachten im Auftrag des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken (2006)
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Eine Kurzzusammenfassung der Studie "Immobilien 2025" sowie die Prognoseergebnisse für 125 Städte finden Sie hier.
Die Gesamtstudie können Sie unter www.iwmedien.de bestellen.