Büromieten reagieren nur verzögert auf Veränderungen der Beschäftigung. Baufertigstellungen können hingegen kaum zur Erklärung der Mietpreisänderungen beitragen. Darüber hinaus gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Bürohochburgen. Dies sind einige der zentralen Ergebnisse eines neuen Working Paper zum Zusammenhang von Bürobeschäftigung und Büromarkt.
Wer hierzulande sein selbst genutztes Haus oder seine Wohnung energetisch saniert, ist durchschnittlich knapp 55 Jahre alt, verfügt über einen Hochschulabschluss und hat fast 46.000 Euro in die Modernisierung gesteckt. Dies zeigt eine gemeinsame Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und der KfW Bankengruppe. Insgesamt wurden dazu über 5.500 Haushalte und 250 Unternehmen befragt, die zwischen 2006 und 2009 Fördermittel für klimafreundliche Modernisierungen in Anspruch genommen haben.
Selbstnutzer sanieren ihre Wohnimmobilien acht Jahre früher als Vermieter. Jeweils neun von zehn privaten Bauherren nannten dabei als wichtigen Investitionsanreiz, eine größere Unabhängigkeit von den Energiepreisen zu erreichen bzw. die Kosten für Heizung und Strom zu senken. Beinahe ebenso viele wollten einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und drei von vier Eigentümern wollten auch die Wohnqualität steigern. Zudem wünschen sich viele eine bessere steuerliche Förderung ihrer Sanierungsmaßnahmen.
In der neuen Ausgabe des IW-Immobilien-Monitors finden sich Beiträge zu folgenden Themen:
Zu diesem Thema findet sich ein Kommentar von Dr. Michael Voigtländer in der FAZ vom 26. März 2010. Den Beitrag finden Sie auch hier.
Mit der Forschungsstelle Immobilienökonomik hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Jahr 2005 ein Forschungszentrum zur Analyse der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Immobilienmärkte ins Leben gerufen. Auf den folgenden Seiten können Sie mehr über unsere Arbeit, unsere Publikationen und unsere Partner erfahren.
Ab sofort wird der BIBIX für Deutschland wieder monatlich aktualisiert.
Da die Bundesagentur für Arbeit keine Daten mehr zur Arbeitslosigkeit nach Agenturen und Berufen bereitstellt, kann der BIBIX derzeit leider nicht nach Städten aktualisiert werden.
Der IW-Immobilien-Monitor berichtet vierteljährlich über Publikationen und aktuelle Analysen der Forschungsstelle Immobilienökonomik. Sie können sich kostenlos für ein Email-Abonnement eintragen.
Eine Kurzzusammenfassung der Studie "Immobilien 2025" sowie die Prognoseergebnisse für 125 Städte finden Sie hier.
Die Gesamtstudie können Sie unter www.iwmedien.de bestellen.